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Willkommen bei der Harder Stage!

Drei Trucks frontal in einem Stadion, Blogbild für den Vorstellungsbeitrag mit der Überschrift "Wie liefern Shows".

Es ist kurz vor drei Uhr morgens, irgendwo auf einem Autobahnparkplatz zwischen zwei Städten und in der Zugmaschine riecht es nach kaltem Kaffee. In ein paar Stunden öffnet die nächste Halle ihre Türen für zehntausende Menschen, die eine der größten Shows Deutschlands live erleben wollen. Bis dahin muss die Bühne stehen, die Technik hängen, der Sound sitzen. Und bevor irgendwas davon passieren kann, müssen die Trucks pünktlich und in der richtigen Reihenfolge an den richtigen Toren sein. Genau da fangen wir an.

Wir sind die Harder Stage. Aus einer einfachen Idee heraus 2020 gegründet: Martin Pries wollte etwas Eigenes aufbauen, das ihn wirklich reizt. Die Musik- und Eventbranche. Was damals als überschaubares Event begann, ist heute eine Flotte, die sich in diesem Sommer verdoppelt hat. Knapp 20 Menschen arbeiten inzwischen mit und für uns, 16 Trucks sind unterwegs. Quer durch Deutschland und über die Grenzen hinaus. Es ist einiges passiert in den letzten Jahren. Und ehrlich gesagt: Es bleibt weiterhin spannend, jede Woche aufs Neue.

Teil der Produktion statt Linienverkehr

Wenn wir gefragt werden, was wir machen, ist Transport immer etwas ungenau. Wir machen Tour-Trucking und Konzert-Logistik. Ein Paket, dass einen Tag zu spät kommt, ist ärgerlich. Ein Truck von uns, der zu spät kommt, kann eine Show gefährden, die tausende Menschen sehen wollen. Diese Verantwortung ist der Grund, warum wir jeden Morgen aufstehen und losfahren.

Pünktlichkeit und Organisation sind dabei die Grundhaltung, auf die es ankommt. Unser Team ist aktiver Teil von Produktionen. Wir können nicht aufhören zu arbeiten, bis der letzte Gurt festgezurrt ist und wir uns sicher sein können, dass die Show reibungslos starten kann. Professionalität, Verlässlichkeit und Teamgeist sind die Kernelemente. Sie können nicht nur auf Unternehmensleitbildern stehen, bei uns müssen sie jede Nacht und jeden Tag unter Zeitdruck bewiesen werden. Das ist es auch, was uns von einem klassischen Speditionsbetrieb unterscheidet: Wir haben Fracht, aber gleichzeitig auch eine Deadline mit Publikum, Erlebnisse und Emotionen.

Wovon wir sprechen, wenn wir von unserer Arbeit erzählen

In den letzten Jahren durften wir unzählige Touren und Produktionen begleiten, auf die wir wirklich sehr stolz sind. Wir sind aktuell Teil der Helene-Fischer-Tour, einer der größten Produktionen, die es in Deutschland gibt. Wir haben Live-Podcasts wie Mord auf Ex und Zeit Verbrechen begleitet, waren mit Ayliva oder Sido unterwegs und dazwischen liegen unzählige Messe- und Firmenevents sowie weitere Trucking-Aufträge, die vielleicht nie eine Schlagzeile bekommen, aber genauso viel Präzision brauchen wie die großen Bühnen.

Zu unserer Arbeit gehört auch: Nichts davon schaffen wir allein. Wir arbeiten eng mit anderen Tourlogistik-Firmen zusammen, mit erfahrenen Leaddrivern und Produktionsteams, die uns ihr Vertrauen schenken und uns zeigen, wie diese Branche wirklich tickt. Ohne diese Kontakte, ohne diese über Jahre gewachsene Zusammenarbeiten wären wir nicht da, wo wir heute stehen. Erfolg ist in dieser Branche selten das Werk eines einzelnen Unternehmens. Viel mehr ist er das Ergebnis von Menschen, die sich aufeinander verlassen können, auch wenn es drei Uhr nachts ist und der Zeitplan eng wird.

Ohne Spaß an der Arbeit funktioniert auch die beste Firmenidee nicht auf Dauer

Bei aller Verantwortung und allem Druck wäre es Quatsch, so zu tun, als wäre unser Job nur harte Arbeit. Es gibt diesen einen Moment auf jeder Tour, den man nicht wirklich beschreiben kann, wenn man ihn nicht selbst erlebt hat: Man kommt nachts auf ein leeres Gelände, alles ist dunkel und ruhig und am nächsten Abend steht dort eine riesige Bühne, vor der Menschen eine Show erleben, von der sie noch Jahre später erzählen werden. Man war Teil davon, ganz vorne lange bevor der erste Fan die Halle betritt.

Dieses Gefühl treibt unser Team an. Die Straße, die Städte und die Menschen, die man sonst nie sehen würde. Die Kolleg:innen, mit denen man während der Touren mehr Zeit verbringt als mit dem eigenen Umfeld. Zwangsläufig werden genau diese Menschen mehr als nur Kolleg:innen. Der Adrenalinschub, wenn wirklich alles auch auf den letzten Drücker klappen muss. Und es dann klappt. Wer in dieser Branche arbeitet, tut das selten nur wegen des Gehaltszettels oder der Verpflegungskostenmehraufwendung. Man tut es, weil man Teil von etwas sein will, das größer ist als man selbst.

Was die Harder Stage einmalig macht

Wir sind kein riesiges Logistikunternehmen mit festen Arbeitsplänen, tausend Standorten und einer riesigen Unternehmensstruktur. Das wollen wir auch gar nicht sein. Wir sind ein Team, dass sich in den letzten Jahren von einer Idee zu einer Flotte entwickelt hat, die im Sommer nochmal deutlich gewachsen ist. Und bei der trotzdem jeder weiß, wie sich jede einzelne Tour anfühlt, weil wir sie selbst fahren, selbst planen, selbst durchleben. Jeder im Team kennt jeden. Die Wege zwischen Umsetzung und Tour sind kurz, keiner verliert sich auf verschiedenen Hierarchieebenen. Wir setzen jeden Tag darauf, familiär und auf Augenhöhe miteinander zu arbeiten.

Genau diese Mischung macht uns wahrscheinlich außergewöhnlich. Unsere Erfahrung, die Kontakte etablierter Player, die Hands-On-Mentalität unseres Teams. Wir wissen, wo wir herkommen und wo wir hin wollen und denken in funktionierenden Produktionen. Wir merken uns Namen, statt nur die Auftragsnummern. Und wir sind ehrlich gesagt immer noch ein bisschen stolz, wenn wir sehen, für und mit wem wir unterwegs sein dürfen.

Dieser Blog ist unser erster Schritt, mehr von dem zu zeigen, was hinter den Kulissen passiert. Die Touren, die Nächte, die Menschen, die sich lohnen. Wenn ihr wissen wollt, wie es ist, mit uns unterwegs zu sein, nehmen wir euch gerne mit. Als Partner, Kunde oder als zukünftiges Teammitglied!

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